Unser Anliegen

hat weiterhin Bestand: einen Ort zu bieten für die Ergründung der Frage, worüber Autorinnen und Autoren unserer Tage schreiben, was für einer Sprache sie sich dabei bedienen, welche Form sie dem, was gesagt werden will, geben. Die Reaktion auf die erste Ausgabe war uns Zeichen, dass wir mit diesem Interesse nicht allein sind. Es wurde viel über die Texte gesprochen; die verschiedenartigen Themen und Ausdrucksformen haben ihren Widerhall gefunden in den ebenso verschiedenen Entgegnungen. Dies ist ganz im Sinne einer Herausgeberschaft, die den Wunsch hegt, ein Spektrum an unterschiedlichen Texten und Textformen zugänglich zu machen, die für die ein oder andere Leserin, für den ein oder anderen Leser, von Belang sein mögen. Mit der zweiten Ausgabe möchten wir diesem Anliegen erneut gerecht werden. Manch ein Text kommt fröhlich bis rotzig daher, ein anderer trägt schwer, manche Texte sind politisch, manche leicht — gemeinsam ist ihnen eins: Sie werden getragen von einer Intensität, die sich nicht messen lässt; jeder trifft die Leserinnen und Leser in anderer Schwingung, so die Erfahrung der Redaktion. Wir verbleiben in der Hoffnung, dass auch nach Veröffentlichung jeder der Texte seine Leserin und jeder Leser dieser Ausgabe auf seinen Text trifft.

Die Herausgeber

November 2018